UVULOPALATOPHARYNGOPLASTIK
Die Schlafmedizin hat in den letzten Jahren eine immer größere Bedeutung im Bereich der HNO-Heilkunde gewonnen. Oft ist das erste Symptom, welches den Patienten zum Arzt führt, die Klage über lautes Schnarchen. Wichtig ist dabei die Unterscheidung zwischen dem oft nur störenden Schnarchgeräusch und dem Vorhandensein eines darüber hinaus für den Gesamtorganismus schädlichen obstruktiven Schlafapnoesyndroms. Je nach Befund bestehen in beiden Fällen chirurgische Therapiemöglichkeiten. Diese müssen aber auf den Einzelfall und die entsprechenden zum Teil im Schlaflabor erhobenen Befunde abgestimmt werden.
Bei der obstruktiven Schlafapnoe stellt die kontinuierliche Überdruckbeatmung (nCPAP) den Goldstandard der Therapie dar. Als alternative oder ergänzende Operations-Methode wird zum Beispiel eine Straffung des weichen Gaumens, Kürzung des Zäpfchens und Entfernung der Gaumenmandeln durchgeführt (Uvulopalatopharyngoplastik). Nicht zu vernachlässigen sind bei gegebener Pathologie nasenchirurgische Operationen zur Minderung des notwendigen Beatmungsdruckes bei der nCPAP-Therapie.

